Nippon Jiû Jitsu/Taidô Ryû Jû Jutsu

Nippon Jiu-Jitsu ist ein von Alfred Gugel gegründetes Selbstverteidigungssystem.

Die meisten Jiu-Jitsu Systeme haben einen großen Einfluss aus dem Judo und sind sportlich ausgerichtet um Wettkämpfe zu ermöglichen. Dies wiedespricht dem Gedanken der Selbstverteidigung

Die Techniken des Nippon Jiu-Jitsu sind für die Straßenselbstverteidigung unter Berücksichtigung des Deutschen Notwehrparagraphen ausgelegt.

Techniken, die ein körperlich unterlegene Person gegen einen stärkeren Aggressor nicht anwenden kann, sind rigoros aus dem System entfernt worden. Die meisten Techniken werden waffenlos ausgeführt, da dies die gewöhnliche Selbstverteidigungssituation ist. Falls wir aber Alltagsgegenstände zur Hand haben, werden diese unterstützend eingesetzt.

Mit der Zeit können sich die Angriffsarten ändern, aus diesem Grund muss ein Selbstverteidigungssystem immer anpassungsfähig bleiben.

Jürgen Kippel führt die Weiterentwicklung des Nippon Jiu-Jitsu im sinne vom Alfred Gugel fort und ist heute einer der wichtigsten Referenten, wenn es um die reale Strassenselbstverteidigung geht.

Nippon Jiu-Jitsu ist ein System was Anfängern die Möglichkeit gibt sich nach relativ kurzer Zeit gegen viele Formen von Angriffen und Belästigungen zu wehren. Für erprobte Kampfkünstler bietet es durch den Reichtum an verschiedenen Kontrolltechniken fortwährende Herausforderungen.

Im Bereich des Kobu-Jitsu kommen verschiedene Gegenstände zum Einsatz, um einen Vorteil bei der Selbstverteidigung zu erlangen. Ein Kugelschreiber ist ein sehr effektives Hilfsmittel um sich gegen unterschiedliche Arten von Angriffen zu wehren. Darüber hinaus wird mit Hanbo, Tokubo, Shinbo, Tanto und Hojo trainiert.

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